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Attribution28. Jan 20269 Min

Attribution im E-Commerce 2026: Was wirklich funktioniert

iOS 14+, Ende der Third-Party-Cookies, eingeschränkte Daten — so ordnest du deine Verkäufe 2026 korrekt den einzelnen Kanälen zu.

Das Attribution-Problem 2026

Attribution im E-Commerce war noch nie so kompliziert. iOS 14+ hat das pixelbasierte Tracking zerstört, Third-Party-Cookies verschwinden schrittweise, und Attributionsfenster werden immer kürzer.

Das Ergebnis: Werbeplattformen haben immer weniger Daten zur Conversion-Attribution. Meta schätzt, dass sein Pixel seit iOS 14 30-40% der Conversions verpasst. Auch Google verliert an Genauigkeit mit dem Ende der Third-Party-Cookies in Chrome.

Die existierenden Attributionsmodelle

Last-Click: 100% Credit für die letzte Interaktion vor dem Kauf. Einfach, aber verzerrt — bevorzugt Retargeting und Brand Search.

First-Click: 100% Credit für den ersten Kontaktpunkt. Besser für das Verständnis der Akquise, ignoriert aber den gesamten Conversion-Pfad.

Linear: Credit wird gleichmäßig auf alle Touchpoints verteilt. Fairer, aber verwässert die Information.

Datengetrieben (Google): Ein algorithmisches Modell, das Credit basierend auf dem geschätzten Einfluss jeder Interaktion zuweist. Am ausgereiftesten, aber eine Black Box.

Der Ansatz, der funktioniert: Media Mix Modeling

Angesichts der Grenzen der digitalen Attribution wenden sich immer mehr Marken dem Media Mix Modeling (MMM) zu. Die Idee: Statt jeden einzelnen Nutzer zu tracken, analysiert man statistische Korrelationen zwischen Marketingausgaben und Ergebnissen.

Wenn du dein Meta-Budget um 30% erhöhst, steigen deine Verkäufe proportional? Um wie viel? MMM beantwortet diese Fragen ohne Cookies oder Pixel.

Der Nachteil: Du brauchst ausreichend Datenvolumen (mindestens 6-12 Monate Historie) und es ist weniger granular als klickbasierte Attribution.

Praktische Tipps für 2026

Nutze MER als primäre Kennzahl. Sie ist die zuverlässigste, weil sie von keinem Attributionsmodell abhängt.

Führe Inkrementalitätstests durch. Schalte einen Kanal für 1-2 Wochen ab und beobachte die echte Auswirkung auf deine Verkäufe. Das ist der zuverlässigste Weg, den wahren Beitrag jedes Kanals zu messen.

Investiere in Server-Side-Tracking. Metas CAPI und Googles Server-Side-Tracking gewinnen einen Teil der durch Cookie-Blocker verlorenen Daten zurück.

Automatisiere dein Reporting. Mit Dayla hast du eine einheitliche Sicht auf deine Ausgaben und deinen Umsatz, ohne dich auf die Attribution jeder einzelnen Plattform verlassen zu müssen.

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Hör auf, deinen E-Commerce im Blindflug zu steuern. Dayla verbindet deine Daten und berechnet deinen echten Nettogewinn in Echtzeit.